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Seminar im Detail: Steuerbilanz 2011/2012

DER BETRIEB - Wochenschrift für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Titel: Steuerbilanz 2011/2012 Datum: 26.04.2012 Ort: Düsseldorf
Preis: € 895,-  zzgl. MwSt. Beginn: 09:00 Uhr Ende: 17:15 Uhr
  € 805,50,-  zzgl. MwSt. Vorzugspreis für Abonnenten der Zeitschrift DER BETRIEB
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Die neuen Möglichkeiten der Steuerbilanzpolitik nach BilMoG gezielt ausschöpfen!

Eine Veranstaltung von:
DER BETRIEB - Wochenschrift für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht

Die durch das BilMoG modernisierten Bilanzregeln führen zu größeren Unterschieden zwischen Handels- und Steuerbilanz. Mit dem Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit können steuerliche Wahlrechte nunmehr eigenständig ausgeübt werden. Es eröffnen sich neue Spielräume einer Steuerbilanzpolitik, die Bedeutung der latenten Steuern steigt.
Bereits mit Schreiben vom 12. März 2010 hatte das BMF zur Maßgeblichkeit Stellung genommen. Die Jahressteuergesetzgebung hat das Auseinanderdriften von Handels- und Steuerbilanz weiter betont. Die Neuerungen stellen nicht nur Wirtschaftsprüfer und Steuerberater vor neue Herausforderungen, sondern betreffen auch den Mittelstand sehr stark. Nutzen Sie unser Seminar, um die Neuerungen und aktuellen Entscheidungen sowie Rechtsgrundlagen bei der Erstellung der Steuerbilanz sicher umzusetzen und sich praxisnahes Optimierungspotenzial aufzeigen zu lassen.

Aktuelle Entwicklungen im Bereich Bilanzsteuerrecht werden berücksichtigt!

Inhalte:

  • Steuergestaltung dank BilMoG
    • Gesetzgeberische Zielsetzung
    • Entflechtung von Handels- und Steuerbilanz
    • Rahmensetzung für eigenständige Steuerbilanzpolitik
    • Notwendigkeit der Erstellung von Steuerbilanzen
    • Zusammenspiel von Tax Accounting und Financial Accounting
  • Abschaffung der umgekehrten Maßgeblichkeit
    • Materielle statt formelle Maßgeblichkeit der Handelsbilanz
    • Auswirkungen der handelsrechtlichen Aktivierungs- und Passivierungsgebote, -verbote und -wahlrechte sowie
      handelsrechtlicher Bewertungswahlrechte und -vorbehalte
    • Steuerrechtliche Ansatz- und Bewertungsvorbehalte
    • BMF-Schreiben vom 12. März 2010
    • Besondere Aufzeichnungspflichten
  • Eigenständige Steuerbilanzpolitik
    • Abweichende Ziele der handels- und steuerrechtlichen Bilanzpolitik
    • Reduktion der Steuerbemessungsgrundlagen unter gleichzeitiger Maximierung des handelsrechtlichen Gewinns
    • Kein steuerbilanzielles Stetigkeitsgebot
    • Gezielte Nutzung von Verlust- und Zinsvorträgen
    • Vermeidung von Mindestbesteuerungs- und Progressionseffekten
    • Verfahrensrechtliche Möglichkeiten von Steuerbilanzänderungen
    • Änderungen durch die Jahressteuergesetzgebung
  • Wesentliche Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz
    • Aktivierungspflicht und Abnutzungsfiktion von Geschäfts- oder Firmenwerten
    • Bewertung der Pensionsrückstellungen
    • Zeitwertbewertung des Pensionsvermögens und Saldierung von Planvermögen
    • Aktivierungswahlrecht für Entwicklungskosten
    • Wegfall bestimmter Aufwandsrückstellungen
    • Neue Bewertungsregelungen für Rückstellungen und Verbindlichkeiten
    • Bildung von Bewertungseinheiten
    • Produktionsbezogener Herstellungskostenansatz
    • Einschränkung der möglichen Verbrauchsfolgeverfahren
    • Übergangseffekte, ergebnisneutrale Buchungen, Fortentwicklung
    • Währungsumrechnung
  • Fallbeispiele und Erfahrungsbericht zur Steuerbilanzpolitik
    • Abschreibungen im Anlagevermögen: Festlegung der betrieblichen Nutzungsdauern und anzuwendenden AfA-Methoden
    • Ausnutzung der GWG-Wahlrechte
    • Teilwertabschreibungen, insb. im Finanzanlagevermögen
    • Wahl der Verbrauchsfolgeverfahren
    • Behandlung von Investitionszuschüssen und Investitionszulagen
    • Rücklagenbildungen
    • Herstellungskosten-Untergrenze nach Steuerrecht
    • Exkurs: Umsetzung der E-Bilanz
  • Konsequenzen für die latenten Steuern
    • Neukonzeption der Ertragssteuerabgrenzung nach BilMoG
    • Organisatorisch-methodische Umsetzung im Tax Accounting
    • Fortentwicklung der latenten Steuern aus dem Übergangszeitpunkt
    • Aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge
    • Notwendigkeit einer Steuerplanungsrechnung
    • Latente Steuern bei Organschaften und Personengesellschaften
    • Auswirkungen auf Ausschüttungs- und Abführungssperren
    • Ermittlungs- und Dokumentationserfordernisse
    • Umfang und Qualität der Anhangsangaben

Zielgruppe:

Wirtschaftsprüfer und Steuerberater sowie Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Finanz-/Rechnungswesen, Controlling und Steuern.

Hinweis:

Fortbildungsnachweise für Fachanwälte und Fachberater können auf
Wunsch ausgestellt werden!

Referenten:
  • Jörg Herrfurth, Dipl.-Kfm., M.I.Tax und Steuerberater. Bevor er zur Freudenberg & Co. KG wechselte war er Senior Tax Manager bei der KPMG AG und als Leiter Finanz- und Rechnungswesen tätig.
  • Dr. Christian Zwirner, Dipl.-Kfm., Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Geschäftsführer der Dr. Kleeberg & Partner GmbH, München.

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