Seminare
Seminar im Detail: Intensivkurs Bilanzanalyse
| Titel: | Intensivkurs Bilanzanalyse | Datum: | 25.04.2012 - 26.04.2012 | Ort: | Düsseldorf |
| Preis: | € 1395,- zzgl. MwSt. | Beginn: | 09:00 Uhr | Ende: | 17:00 Uhr |
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€ 1255,50,- zzgl. MwSt. Vorzugspreis für Abonnenten der Zeitschrift DER BETRIEB Weitere Produktinformationen erhalten Sie hier. |
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Inklusive Konzernabschluss nach IFRS und Neuerungen durch das BilMoG
Eine Veranstaltung von:
DER BETRIEB - Wochenschrift für Betriebswirtschaft, Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
Um die wirtschaftliche Lage von Unternehmen beurteilen zu können, müssen Sie deren Jahresabschluss analysieren, z.B. zum Zwecke der Kreditwürdigkeitsprüfung, des Ratings, der eigenen Stärken-Schwächen-Diagnose, der Konkurrenzanalyse, der Wertpapieranalyse und der Anlageentscheidung oder Unternehmensberatung. In unserem Intensivkurs erhalten Sie das hierfür notwendige Instrumentarium. Sie erfahren praxisnah, wie Sie das benötigte Datenmaterial aufbereiten und auswerten können. Darüber hinaus wird an Fallbeispielen gezeigt, wie aussagefähig Jahresabschlüsse zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage von Unternehmen sind.
Inhalte:
- 1. Tag
- Ziele, Methoden und Instrumente der Bilanzanalyse
- Datenmaterial und Datenaufbereitung
- Vorstellung des Targets
- Konkretisieren der Informationsziele: Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
- Auf was müssen Sie beachten beim HGB-Abschluss und beim IFRS-Abschluss?
- Was sagt die Bilanz und was verschweigt sie?
- Was verrät Ihnen die Gewinn- und Verlustrechnung – und was nicht.
- Gesamtkosten- und Umsatzkostenverfahren
- EBIT und EBITDA
- Kapitalflussrechnung – welchen Mehrwert schafft sie?
- Anhang und Lagebericht – mehr als nur ein Anhängsel
- Verschaffen Sie sich einen Überblick: Globalanalyse
- Trendstatement
- Common Size Statement
- Umsatzspaltung
- Analyse der Material- und Lohnaufwandsquot
- Wie verdient das Unternehmen sein Geld und wie entwickeln sich die wesentlichen Gewinnfaktoren: Ertragsanalyse
- Eigenkapitalrentabilität und Financial Leverage
- Return on Net Operating Assets
- Gesamtkapitalrentabilität und Weighted Average Cost of Capital
- Working Capital und Return on Capital Employed
- Umsatzrentabilität
- Was sind die wesentlichen Produktionsfaktoren und wie hoch ist das Risikokapital: Vermögensanalyse
- Eigen- und Fremdkapitalquoten
- Cash Ratio, Acid-Test-Ratio und Working Capital Ratio
- Gestaltungsspielräume durch Window Dressing
- Anlagenspiegel, CapEX und Sachanlagenabnutzungsrad
- Wie sicher ist die Investition in der nächsten Zeit und wie stark ist die Innenfinanzierungskraft: Finanzanalyse
- Operating Cycle
- Net Operating Cycle
- Haltedauer der Forderungen
- Umsatzgeschwindigkeit der Vorräte
- Zahlungsmoral des Targets
- Was verrät der Markt über die Performance des Unternehmens: Marktkennzahlenanalyse
- Kurs-Gewinnverhältnis
- Price-to-Book-Ratio
- Earnings-Per-Share
- Dividendenauszahlungsrate
- Marktorientierte Gesamtkapitalrentabilität
- Wie bringt man alle Kennzahlen auf einen Nenner: Kennzahlensysteme
- Univariate Diskriminanzanalyse
- Multivariate Diskriminanzanalyse
- Neuronale Netze
- 2. Tag
- Kreditwürdigkeit durch gutes Rating
- Warum Rating und wer erstellt es?
- Wie entsteht ein Rating und was kann Rating leisten?
- Welche Daten beeinflussen das Rating und wie werden diese erhoben?
- Welchen Einfluss nehmen Bilanz und GuV auf das Rating?
- Preisgestaltung für Fremdmittel, wie wirkt sich das Rating darauf aus?
- Was ist ein Score und welchen Einfluss hat er auf das Rating?
- Erweiterte Returnrechnung als Indikator für Kreditwürdigkeit
- Beispiel für ein Rating aus der Praxis
- Bewertung von Sicherheiten und ihr Einfluss auf die Preisgestaltung
- Praxisorientierte Konzernbilanzpolitik und -analyse nach HGB und IFRS
- Grundlagen der Konzernrechnungslegung
- Ausgewählte Bereiche der Konzernbilanzpolitik und -analyse
- Abgrenzung des Konsolidierungskreises
- Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
- Kapitalkonsolidierung, Kaufpreisallokation und Goodwillbilanzierung
- Latente Steuern
- Aufgegebene Geschäftsbereiche
- Möglichkeiten und Grenzen der Bilanzanalyse durch Analyse der Konzernanhangs
- Vertiefung anhand eines Praxisbeispiels
Zielgruppe:
Führungskräfte und Mitarbeiter aus allen Unternehmensbereichen, die weiterführende Inhalte im Bereich Bilanzanalyse erlangen wollen. Angesprochen sind auch Führungskräfte der Kreditabteilungen sowie Finanzanalysten in Banken, Kreditinstituten und Kapitalanlagegesellschaften.
Referenten:
- Heinz Geßmann, Ehem. Mitglied der Geschäftsleitung der Commerzbank AG, Berlin. Langjährig an der Entwicklung von Analyse- und Planungsprogrammen für Bilanzen und Bewertungssystemen beteiligt. Zur Zeit Geschäftsführer einer Betreibergesellschaft für den Betrieb von Computertomographien.
- Andreas Grote, Wirtschaftsprüfer, Partner der Ernst & Young GmbH, Frankfurt a. M./Eschborn.
- Prof. Dr. Michael Hommel, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsprüfung und Rechnungslegung an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt/M. Seine Lehr- und Forschungsschwerpunkte liegen auf dem Gebiet der internationalen Rechnungslegung, der Bilanzanalyse sowie der Unternehmensbewertung.
